Belege gegen die Pflichtangaben prüfen, aus Ihrem Kontenrahmen kontieren, Fristen ausrechnen, Bescheide auswerten: Das ist Arbeit, die einen Berufsträger nicht braucht. nqire erledigt sie und legt Ihnen das Ergebnis als belegte Arbeitsvorlage vor. Die steuerliche Beurteilung und die Zeichnung bleiben bei Ihnen.
Überfällig seit 27.07.2026
Die ZM ist von der Dauerfristverlängerung nicht erfasst. Der 25.07.2026 war ein Samstag, also lief die Frist am Montag ab.
Fällig am 10.08.2026
Grundfrist 10.07.2026, durch die Dauerfristverlängerung um einen Monat geschoben.
Nicht buchbar: USt-IdNr. des Lieferanten fehlt
Ohne USt-IdNr. lässt sich der innergemeinschaftliche Erwerb nicht belegen. Die Rückfrage liegt als eigener Vorgang im Register.
Die Zurückhaltung gegenüber KI ist in diesem Beruf kein Rückstand, sondern Sorgfalt. Wer Mandantendaten verarbeitet, hat mit § 203 StGB und § 62a StBerG jeden Grund, ein Werkzeug erst zu prüfen und dann einzusetzen. Die Arbeit wartet trotzdem nicht, und die Leute, die sie erledigen würden, bewerben sich nicht.
der Einzelkanzleien rechnen mit einer starken Veränderung des Berufs durch KI
der Einzelkanzleien arbeiten bereits mit KI-Werkzeugen
Gleiche Erhebung, gleiche Grundgesamtheit. Zwischen Erwartung und Einsatz liegen gut 54 Prozentpunkte.
der Sozietäten arbeiten bereits mit KI-Werkzeugen
Andere Grundgesamtheit. Diese Zahl steht neben den Werten der Einzelkanzleien, nicht gegen sie.
der Sozietäten fanden für eine offene Steuerfachwirt-Stelle niemanden
Jede zweite Sozietät, nicht jede zweite Stelle. Über den Anteil unbesetzter Stellen sagt die Erhebung nichts.
Quelle: Sonderauswertung „Digitalisierung und Fachkräftemangel“ zum STAX 2024 der Bundessteuerberaterkammer. Einzelkanzleien und Sozietäten sind dort getrennte Grundgesamtheiten, die Werte lassen sich nicht gegeneinander rechnen. Der Anteil der Kanzleien, die alle offenen Stellen besetzen konnten, fiel von 58,5 % (2018) auf 23,2 %. Das ist keine Effizienzfrage mehr, sondern eine Kapazitätsfrage: Die Arbeit muss anders erledigt werden, weil sie nicht mehr von mehr Menschen erledigt werden kann.
Vier Eingangswege, vier Qualitäten, ein Weg zurück in die Buchhaltung. Diesen Weg geht nqire selbstständig, von der Formalprüfung bis zur Datei, die Ihre Installation einliest.
Was hereinkommt, nimmt nqire an: Mailanhänge, Uploads, abfotografierte Belege, Daten aus dem Vorsystem. Sie ordnen den Mandanten zu. Danach gibt es bis zum fertigen Stapel keinen weiteren Handgriff.
Konverter für DATEV-Buchungsstapel, XRechnung und ZUGFeRD
Geprüft wird nicht in Stichproben, sondern jeder Beleg. Fehlt eine Pflichtangabe, wird das entsprechende Feld angezeigt.
§ 14 UStG, § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 EStG bei Bewirtung, § 13b, innergemeinschaftlicher Erwerb
Der Vorschlag kommt aus Ihrem Kontenrahmen, nicht aus dem Gedächtnis eines Modells. Passt kein Konto, sagt nqire das und erfindet keines.
Angeschlossener Kontenrahmen, z. B. SKR03. Der Vorschlag bleibt zu prüfen
Freigegebene Belege gehen als DATEV-Buchungsstapel zurück in die Kanzlei. Eine Datei zum Einlesen. Niemand tippt etwas ab.
DATEV-Format 700, Formatversion 13. Festgeschrieben wird in DATEV, nicht hier
Ein Prüfbericht mit Hinweisen erzeugt nur neue Arbeit. Deshalb wandert jeder Mangel als Rückfrage ins Fristenregister, mit Fälligkeit, Vorfrist und einem Zähler über jedes Nachfassen. Reicht der Mandant nach, läuft der Beleg erneut durch die Prüfung und geht in den nächsten Stapel.
Passt ein Belegdatum nicht in die Periode oder ein Konto nicht in den Kontenrahmen, verweigert nqire den Stapel und nennt Feld und Regel. Lieber eine Datei, die gar nicht erst entsteht, als eine, die beim Import auffliegt.
Eine Antwort ohne Fundstelle ist in einer Kanzlei nicht verwendbar. Deshalb sechs abgegrenzte Vorgänge, jeder mit Regel, Quelle und Ergebnis. Was sich rechnen lässt, rechnet nqire. Was eine Beurteilung braucht, kommt zu Ihnen.
Ein Kalender erinnert Sie an Termine, die Sie selbst eingetragen haben. nqire rechnet sie aus und legt den Rechenweg daneben.
Wann endet die Einspruchsfrist? An dieser einen Frage hängt der ganze Bescheid. nqire bestimmt die Bekanntgabe und rechnet von dort.
Die Aufstellung liegt fertig vor, mit Rechenweg zu jeder Position. Ihre Arbeit beginnt beim Prüfen, nicht beim Zusammentragen.
Buchen dauert Minuten. Den fehlenden Beleg zu bekommen dauert Wochen. Deshalb wird jeder Mangel ein eigener Vorgang mit eigener Frist.
Der Rat von vor drei Jahren steht in einem Schriftsatz, einer Aktennotiz oder einer Mail. Fragen Sie danach, statt zu suchen.
Ein Agent, der ohne Rückfrage an Mandanten oder an das Finanzamt schreibt, wäre kein Fortschritt. Er wäre ein Haftungsrisiko.
Hunderte Mandate, Feiertage je Bundesland, Verlängerungen, die für die eine Meldung gelten und für die andere nicht. Ein Sprachmodell, das so etwas im Kopf rechnet, hat in einer Kanzlei nichts verloren. nqire ruft ein Werkzeug auf und zeigt zu jedem Datum, woraus es sich ergibt.
| Vorgang | Mandat | Frist | Status |
|---|---|---|---|
| Zusammenfassende Meldung · Juni 2026Die Grundfrist 25.07.2026 war ein Samstag. Die Dauerfristverlängerung erfasst die ZM nicht, und genau an diesem Unterschied geht es in der Praxis schief. | 10156 | 27.07.2026 | Überfällig |
| Umsatzsteuer-Voranmeldung · Juni 2026Grundfrist 10.07.2026, durch die Dauerfristverlängerung um einen Monat geschoben. | 10156 | 10.08.2026 | Fällig |
| Einspruch gegen Einkommensteuerbescheid P-2026-0304Aufgabe zur Post am 29.06.2026, Zugang am 03.07.2026. Maßgeblich ist das spätere Datum, von dort läuft die Monatsfrist. | 10078 | 03.08.2026 | Läuft |
| Einspruch gegen Prüfungsanordnung P-2026-0302Aufgabe zur Post am 02.07.2026, Zugang erst am 07.07.2026 und damit nach dem vierten Tag. Die Bekanntgabefiktion tritt zurück, gerechnet wird ab dem tatsächlichen Zugang. | 10255 | 07.08.2026 | Läuft |
| Jahresabschluss 2025Die Vorfrist liegt auf dem vorherigen Werktag. So bleibt vor dem Stichtag noch Arbeitszeit und nicht erst an ihm. | 10042 | 30.09.2026 | In Arbeit |
Die Vorgänge stammen aus dem Kanzlei-Szenario, jeder Status gilt zum angegebenen Stand und nicht zum heutigen Tag. Gerechnet wird nach §§ 187 bis 193 BGB, steuerlich über § 108 AO; die Verschiebung auf den nächsten Werktag berücksichtigt die Feiertage des angegebenen Bundeslands. Ihre Fristenkontrolle bleibt Ihre. nqire nimmt ihr das Nachrechnen ab.
Für den Mittelstand ist die Kanzlei die vertrauteste IT-Instanz im Haus. Bei der E-Rechnung trifft Sie das doppelt: Sie beraten Ihre Mandanten durch die Umstellung und stellen zur selben Zeit selbst um.
| Ab | Was gilt |
|---|---|
| 1.1.2025 | Jedes inländische Unternehmen muss E-Rechnungen empfangen können. |
| 1.1.2027 | Versandpflicht für Unternehmen mit mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz. |
| 1.1.2028 | Versandpflicht für alle übrigen Unternehmen. |
Grundlage ist § 14 UStG, die Formate folgen EN 16931, in Deutschland XRechnung und ZUGFeRD. Kleinunternehmer nach § 19 UStG sind dauerhaft vom Versand befreit, empfangen können müssen sie trotzdem. Konverter für beide Formate sind in nqire gebaut, lesend wie schreibend.
„Welche meiner Mandanten liegen über 800.000 Euro Vorjahresumsatz und sind ab 2027 versandpflichtig?“
Die Antwort ist zwei Dinge auf einmal: Sie sagt etwas über Ihren Mandantenstamm und ist zugleich eine Anrufliste. Das ist eine Beispielfrage zum gebauten Funktionsstand, keine Demoaufnahme.
Die Verschwiegenheitspflicht aus § 57 StBerG ist über § 203 StGB strafbewehrt. Wer einen Dienstleister einbindet, und dazu zählt jeder KI-, Cloud- oder Hosting-Anbieter ausdrücklich, muss zusätzlich § 62a StBerG einhalten. Eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung nach DSGVO erfüllt diese Vorschrift nicht. Die beiden Pflichten stehen nebeneinander, nicht übereinander.
Was die Vorschrift darüber hinaus verlangt, steht in ihr selbst. Wir sind keine Steuerberater und geben keine Rechtsberatung: Was § 62a StBerG für Ihre Kanzlei bedeutet, sagen Ihnen die Norm und Ihre Kammer, nicht wir. „§ 62a-konform“ ist ohnehin nichts, was ein Produkt sein kann. Konform wird ein Einsatz durch Ihren Vertrag und Ihre Prüfung.
Auf die Frage „Welche Anbieter sehen unsere Prompts, und wo werden sie verarbeitet?“ liest nqire die konfigurierte Weiterleitung aus. Anbieter ohne deklarierte Region werden benannt, nicht geraten. Diese Auskunft ist Material für Ihre Prüfung und ausdrücklich keine Aussage darüber, ob ein Einsatz der Norm genügt. Server in Europa heißt zunächst nur: Die Auslandsfrage stellt sich anders. Beantwortet ist sie erst mit Blick auf die Subdienstleister.
Sie fänden diese Punkte spätestens im Termin heraus. Dann lieber hier. Wer seine Lücken selbst benennt, ist auch da glaubwürdig, wo er sagt, dass etwas funktioniert.
nqire ist in der Pilotphase. Es gibt keine Kanzlei, an die wir Sie verweisen könnten, und keine gemessenen Zahlen aus dem laufenden Betrieb.
Buchungsstapel werden gelesen und geschrieben, die Anmeldung mit DATEV ist eingerichtet. Eine Live-Schnittstelle steht zurück.
nqire erzeugt den Stapel, festgeschrieben wird in DATEV. Formatgültig heißt außerdem nicht, dass Ihre Installation die Datei annimmt. Die erste gehört in einen Testimport.
Rechte gelten je Datenquelle, Agent und Nutzer, nicht je Mandat. Die Mandatsakte als eigene Rechteebene, mit Bericht darüber, wer sie gesehen hat, ist nicht gebaut.
Für den Behördenverkehr gibt es keinen Anschluss. Was dort hinausgeht, läuft weiter über Ihre bestehenden Wege.
30 Minuten per Videocall, an Ihren eigenen Fällen: Sie bringen ein Mandat mit, einen Stapel Belege und einen laufenden Fristenkalender. Danach wissen Sie, ob es trägt und was fehlt. Wer jetzt einsteigt, bestimmt mit, was wir zuerst bauen.